St.-Petrus-Kirche, Katholische Kirche am Harztorwall, Wolfenbüttel, Deutschland.
St. Petrus ist eine katholische Kirche mit romanischem Revival-Stil, die sich an der Harztorwall in Wolfenbüttel erhebt und durch ihre markante Bauweise auffällt. Das Gebäude hat einen kreuzförmigen Grundriss im Basilika-Stil und besitzt einen quadratischen Turm als dominierendes Merkmal der Fassade.
Nach der lutherischen Reformation von 1568 gewährte Herzog Anton Ulrich 1700 private katholische Messen, was zur Gründung einer provisorischen Kapelle 1707 führte. Die heutige Kirche wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut, um eine dauerhafte Heimat für die wachsende katholische Gemeinde zu schaffen.
Die Fenster im Chor zeigen Darstellungen von Heiligen wie Bernward von Hildesheim und Simon Petrus, die auf die katholische Tradition verweisen. Diese religiösen Abbildungen prägen das Innere des Gotteshauses und erinnern Besucher an die Bedeutung dieser Heiligen für den Glauben.
Das Gebäude ist leicht zu erreichen und liegt zentral in Wolfenbüttel an der Harztorwall, wo die meisten Besucher es schnell finden können. Die Kirche hält regelmäßige Gottesdienste ab und ist für Interessierte zugänglich, die die Innenausstattung und Architektur besichtigen möchten.
Das Taufbecken in der Kirche ermöglicht Ganzkörper-Tauffälligkeiten, eine Praxis, die im Vergleich zu vielen anderen europäischen Kirchen weniger verbreitet ist. Diese Besonderheit spiegelt eine Wahl wider, die die Gemeinde in ihrer Liturgie treffen wollte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.