Lessinghaus, Literaturmuseum in Wolfenbüttel, Deutschland
Das Lessinghaus ist ein Museum in Wolfenbüttel, das sich dem Leben und Werk eines berühmten Schriftstellers des 18. Jahrhunderts widmet. Das spätbarocke Gebäude zeigt die Einrichtung und persönliche Gegenstände aus dieser Zeit und liegt in der Nähe der Herzog August Bibliothek.
Das Gebäude entstand 1733 ursprünglich als Dienerschaft-Unterkunft, bevor es später zum Wohnhaus umgewandelt wurde. Ein bekannter Gelehrter und Bibliothekar bezog das Haus 1777 und machte es zu seinem Arbeitsort bis zu seinem Tod vier Jahre später.
Das Haus trägt den Namen des berühmten Schriftstellers, der hier lebte und arbeitete, und seine Räume zeigen, wie ein Gelehrter des 18. Jahrhunderts seinen Alltag gestaltete. Besucher können sehen, wie die Zimmer eingerichtet waren und welche Gegenstände den Schriftsteller im täglichen Leben umgaben.
Das Museum empfängt Besucher von Dienstag bis Sonntag und erfordert beim Eingang einige Treppenstufen, was für Menschen mit Mobilitätsproblemen schwierig sein kann. Es ist sinnvoll, ausreichend Zeit zum Erkunden der Räume einzuplanen, da die Ausstellung über mehrere Etagen verteilt ist.
Im Studierzimmer steht noch heute der ursprüngliche Schreibtisch an seiner Stelle, wo der Schriftsteller nach persönlichen Schicksalsschlägen weiterarbeitete. Diese unveränderte Anordnung vermittelt Besuchern einen unmittelbaren Eindruck von seinem Arbeitsleben.
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