Schloss Antoinettenruh, Sommerschloss in Wolfenbüttel, Deutschland.
Schloss Antoinettenruh war ein Landschloss in Wolfenbüttel mit einem zweistöckigen Mittelbau und eineinhalbstöckigen Flügelbauten aus Fachwerkbauweise. Die Anlage war von Terrassen umgeben und integrierte Teile des nahe gelegenen Waldes in ihre Gartengestaltung.
Das Schloss entstand um 1733 als Sommerresidenz für Herzogin Antoinette Amalie von Braunschweig. Nach ihrem Tod blieb es in Familie, doch wurde es 1832 auf Befehl Karl II abgerissen, wobei nur Nebengebäude und Gärten erhalten blieben.
Der Name des Schlosses erinnert an die Herzogin Antoinette Amalie, die das Anwesen als Rückzugsort nutzte. Das Gebäude war Schauplatz von Gesellschaftstreffen und kulturellen Veranstaltungen, die das höfische Leben der Zeit widerspiegeln.
Der Ort befindet sich am Rand des Waldes und ist über ein ehemaliges Forsthaus erreichbar, das später auf dem Grundstück entstand. Da nur noch Nebengebäude und Gartenreste stehen, sollten Besucher genügend Zeit einplanen, um die vorhandenen Strukturen in ihrer historischen Umgebung zu erforschen.
Das Schloss empfing 1797 einen berühmten Besucher: Jerome Bonaparte, der Bruder von Napoleon. Dieser historische Besuch war einer der wenigen dokumentierten Momente, bevor die Anlage vier Jahrzehnte später verschunden sein wurde.
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