Hohes Gericht am Lechlumer Holz, Hinrichtungsstätte in Brunswick, Deutschland.
Hohes Gericht ist ein Gedenkort in Braunschweig, an dem Hinrichtungen aus verschiedenen Zeiträumen der deutschen Geschichte stattfanden. Der Platz zeigt sich heute mit steinernen Markierungen und Informationstafeln, die erklären, was an diesem Ort geschah.
Der Ort war über mehrere Jahrhunderte hinweg ein Ort der Rechtsvollstreckung in Braunschweig. Besonders während der Jahre 1940 bis 1945 fanden hier zahlreiche Hinrichtungen statt, als Nazi-Gerichte vermehrt Todesurteile verhängten.
Der Ort trägt Inschriften, die an Hingerichtete erinnern und zeigen, wie die Justiz über Jahrhunderte in der Region verstanden wurde. Besucher sehen hier, wie sich die Haltung gegenüber Strafjustiz von früheren Zeiten bis zur modernen Rechtsordnung verändert hat.
Der Ort ist von der Innenstadt Braunschweigs aus über einen gekennzeichneten Weg erreichbar und verfügt über Informationstafeln. Besucher sollten genug Zeit für das aufmerksame Lesen der Erklärungen einplanen, da dies ein ernsthafter Gedenkort ist.
Der letzte Todesfall in der DDR war mit diesem Ort verbunden, was eine wendepunkt in der deutschen Rechtsgeschichte markierte. Diese Verbindung zeigt, wie spät die Haupteuropäische Länder die Todesstrafe abschafften.
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