St. Aldegundis, Katholische Kirche in Emmerich am Rhein, Deutschland.
St. Aldegundis ist eine römisch-katholische Kirche in Emmerich am Rhein, die als dreischiffige Pseudobasilika aus Backstein und Tuffstein errichtet wurde und etwa 58 Meter hoch aufragt. Das Innere beherbergt eine beeindruckende Orgel mit 47 Registern, die über drei Manuale und ein Pedalwerk verfügt.
Eine erste Kirche an diesem Ort entstand um das Jahr 700 unter der Schirmherrschaft des heiligen Martin, wurde aber später der heiligen Aldegundis gewidmet, nachdem das Martinskapitel weggezogen war. Die heutige Backsteinstruktur entstand in späteren Jahrhunderten und prägt das Erscheinungsbild der Stadt bis heute.
Das Gotteshaus ist Namenspatin die heilige Aldegundis, eine Heilige aus dem 7. Jahrhundert, deren Verehrung in dieser Gegend tief verwurzelt ist. Besucher können spüren, wie diese religiöse Tradition bis heute in den Gottesdiensten und in der Gemeinschaft lebendig bleibt.
Die Kirche liegt in der Nähe des Rheins und ist zu Fuß leicht zu erreichen. Besucher sollten berücksichtigen, dass Orgelkonzerte und religiöse Veranstaltungen zu bestimmten Zeiten stattfinden, daher ist es sinnvoll, die aktuelle Terminplanung vorher zu überprüfen.
Der Glockenturm beherbergt die Maria-Glocke, die größte mittelalterliche Kirchenglocke entlang des Niederrheins und stammt aus dem Jahr 1498. Diese alte Glocke erklingt noch heute bei besonderen Anlässen und verbindet die Gegenwart mit einer über 500 Jahre alten Vergangenheit.
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