Emmerich am Rhein, Hafensiedlung und Hansestadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Emmerich am Rhein ist eine Hafenstadt am nördlichen Ufer des Rheins an der Grenze zu den Niederlanden in Nordrhein-Westfalen. Eine große Hängebrücke verbindet die beiden Ufer und prägt weithin sichtbar das Stadtbild am Wasser.
Römische Siedler gründeten hier einen Stützpunkt und im Jahr 828 erschien der Ort erstmals in Urkunden als Villa Embrici. Der Beitritt zur Hanse 1407 brachte Aufschwung durch Handel und Schifffahrt am Rhein.
Der Name stammt vermutlich vom fränkischen Personennamen Amalrich oder vom lateinischen Begriff Emporium für Handelsplatz. Heute wirkt die Innenstadt mit ihren Nachkriegsbauten und den breiten Straßen entlang des Rheins auf Besucher oft überraschend modern und offen.
Ein Bahnhof im Zentrum bietet Verbindungen nach Oberhausen und Arnhem mit Anschlüssen in viele Richtungen. Wege am Rheinufer eignen sich gut für Spaziergänge und Radtouren entlang des Flusses.
Ein Bombardement im Jahr 1944 zerstörte über neun Zehntel aller Gebäude und veränderte das Aussehen der Stadt vollständig. Das heutige Stadtbild besteht daher fast vollständig aus Nachkriegsarchitektur mit wenigen älteren Überresten.
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