Schlößchen Borghees, Herrenhaus in Borghees, Emmerich am Rhein, Deutschland
Das Schlößchen Borghees ist ein zweistöckiges Backsteingebäude mit Satteldach, Dachgauben und sechs Pilastern an der Westseite, die fünf Abschnitte bilden. Ein quadratischer Treppenturm mit vier Etagen und hohem Helm steht auf der Ostseite, während ein Wassergraben das Grundstück auf drei Seiten umgibt.
Das Anwesen wurde erstmals 827 als 'villa hese juxta Embrica' dokumentiert und erlebte bedeutende Veränderungen, als der Zollinspektor Christoffel Rickers es 1678 übernahm. Dieser Erwerb markierte den Übergang zu einer neuen Bauphase in der Entwicklung des Objekts.
Das Schlösschen wird heute als Kulturzentrum genutzt und beherbergt Ausstellungsflächen für Künstler sowie Veranstaltungsorte für Musiker und Schriftsteller. Besucher können hier regelmäßig lokale künstlerische Arbeiten und Auftritte erleben.
Der Ort ist leicht zugänglich und verfügt über kostenlose Parkplätze für Besucher. Die Öffnungszeiten richten sich nach geplanten Veranstaltungen, daher ist es ratsam, die offizielle Website vor einem Besuch zu prüfen.
Das Anwesen wird auf drei Seiten von einem Wassergraben umgeben, was es in der Flusslandschaft besonders hervorhebt. Diese wasserseitige Lage war typisch für befestigte Landsitze jener Zeit und prägt das Gesamtbild des Anwesens bis heute.
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