Wasserburg Rindern, Bildungsburg in Rindern, Kleve, Deutschland
Wasserburg Rindern ist eine Wasserfestung in der Nähe von Kleve in der Region Niederrhein, die aus einem dreistöckigen Gebäude mit Walmdach, zwei Schornsteinen und einem Turm besteht, alles umgeben von einem Graben. Das Gelände wurde zwischen 1974 und 2004 umfangreich renoviert und verfügt heute über moderne Unterkunftsbereiche, Tagungsräume, eine Küche und einen Empfangsbereich.
Die Burg wurde 1654 von Hermann Hecking und Anna Gravick erbaut und erhielt 1666 eine neue Bedeutung, als Friedrich Wilhelm von Brandenburg sie als Jagdschloss nutzte. Seither hat sich die Funktion mehrfach gewandelt, wobei das Gebäude von Grund auf erhalten und an moderne Nutzungen angepasst wurde.
Das Gelände wird von der Diözese Münster als Bildungsstätte genutzt, wo Besucher täglich sehen, wie Gruppen zusammenkommen und an verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen. Die Räume spiegeln diese lebendige Nutzung wider und zeigen, wie die Burg heute ein Ort des Austauschs und des Lernens ist.
Der Ort ist leicht zugänglich und bietet Platz für verschiedene Arten von Besuchern, von einzelnen Besuchern bis zu größeren Gruppen, die an Veranstaltungen teilnehmen. Es ist empfehlenswert, vorher zu klären, welche Bereiche für Besucher zugänglich sind, da das Gelände aktiv als Bildungszentrum genutzt wird.
Im Jahr 1911 fand auf dem Gelände ein internationaler Schwimmwettbewerb statt, bei dem die Teilnehmerinnen vom Publikum getrennt wurden. Dieses Ereignis zeigt, wie der Ort historisch auch für Sport und Freizeit genutzt wurde, was heute wenig bekannt ist.
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