Werkzeugmaschinenlabor, Forschungslabor in Aachen, Deutschland
Das Werkzeugmaschinenlabor, bekannt als WZL, ist ein Forschungslabor der RWTH Aachen, das sich auf Produktionstechnik und Werkzeugmaschinen spezialisiert hat. Es verteilt sich auf mehrere Gebäude auf dem Campus und verfügt über Werkstätten sowie Prüfstände für industrielle Fertigungsverfahren.
Das WZL wurde 1906 an der RWTH Aachen gegründet und gehört damit zu den ältesten Einrichtungen dieser Art in Deutschland. Im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelte es sich zu einem zentralen Ort für die Verbindung von Ingenieurwissenschaft und industrieller Fertigung.
Das WZL gilt in Fachkreisen als Ort, an dem Theorie und Praxis eng zusammenwachsen, da viele Projekte direkt mit Unternehmen durchgeführt werden. Wer das Gelände besucht, sieht Forschende und Studierende oft gemeinsam an Maschinen arbeiten.
Das WZL empfängt Besucher in der Regel nach vorheriger Vereinbarung, da ein Großteil der Einrichtungen aktiv für Forschung und Lehre genutzt wird. Eine Voranmeldung ermöglicht es, gezielt in die für die eigene Gruppe relevanten Bereiche geführt zu werden.
Das WZL ist nicht nur ein einzelnes Labor, sondern tatsächlich die Heimat von vier eigenständigen Lehrstühlen, die unter einem gemeinsamen Dach zusammenarbeiten. Diese Struktur ist in der deutschen Hochschullandschaft ungewöhnlich und erklärt, warum so viele unterschiedliche Fertigungsthemen gleichzeitig bearbeitet werden.
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