Kloster vom Guten Hirten, Neugotisches Kloster in Aachen, Deutschland.
Das Kloster vom Guten Hirten ist ein neugotisches Gebaude in Aachen mit funf Geschossen und verwinkelten Fluren, die von originalen Fliesen und traditionellen Treppen charakterisiert werden. Das Komplexgebilde umfasst neben dem Hauptgebaude auch ein ehemaliges Wohnhaus fur Studierende, eine Waschanlage und eine Pfarrerresidenz, alle unter Denkmalschutz.
Der Komplex wurde zwischen 1886 und 1887 vom Architekten Hermann Joseph Hurth im neugotischen Stil errichtet und diente der Katholischen Kirche als Einrichtung fur junge Frauen. Die Schwestern nutzten das Gebaude bis 1982, danach anderte sich seine Funktion grundlegend.
Die Schwestern vom Guten Hirten legten Wert auf Ausbildung und zeigten damit, dass Klöster auch Orte der Hoffnung für junge Frauen in schwierigen Lebenslagen waren. Besucher bemerken heute noch an verschiedenen Ecken des Gebäudes, wie dieses Engagement in der alltäglichen Raumnutzung sichtbar wird.
Das Gebaude liegt auf Am Guten Hirten 4 und ist als Gesamtkomplex mit mehreren Nebengebauden geschutzt, was Besuchern hilft, die verschiedenen Funktionsbereiche zu verstehen. Die Zuganglichkeit und Offnungszeiten sollten vorher erkundigt werden, da das Gebaude nicht durchgehend für die Öffentlichkeit verfügbar ist.
Auf dem Gelande befindet sich ein kleiner Friedhof mit etwa 70 Grabsteinen, die an die Schwestern erinnern, die dort gelebt und gearbeitet haben. Dieser stille Ort bewahrt die Erinnerung an Generationen von Frauen, die sich dem Dienst in dieser Einrichtung widmeten.
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