Reiff-Museum, Universitätsmuseum an der RWTH Aachen, Deutschland
Das Reiff-Museum befindet sich in einem neobarocken Sandsteinbau mit erhöhtem Sockelgeschoss und zwei Hauptgeschossen an der Templergraben-Straße in Aachen. Der Bestand umfasst über 200 Gemälde verschiedenster Provenienz und Stilrichtungen aus unterschiedlichen Epochen.
Der Maler und Professor Franz Reiff schenkte seine Kunstsammlung 1902 der Technischen Hochschule, worauf das Museum 1908 eröffnet wurde. Damit entstand eine der frühen Kunstsammlungen an einer deutschen Technischen Universität.
Die Sammlung zeigt Kopien alter Meister neben zeitgenössischen Werken und wurde gezielt für Architekturstudenten zusammengestellt. Sie vermittelt einen Eindruck davon, wie Kunstunterricht an der Technischen Universität früher praktiziert wurde.
Die Sammlung wird derzeit im Keller gelagert und Besuche erfordern Voranmeldung über die Verwaltung der RWTH Aachen. Es empfiehlt sich, den Besuch rechtzeitig zu planen und mit der Universität Kontakt aufzunehmen.
Im zweiten Geschoss ist ein erhaltenes Rokokoportal von 1740-1760 sichtbar, das ursprünglich von einem Bürgerwohnhaus in der Pontstraße stammt. Es stellt einen seltenen Überrest der mittelalterlichen Innenausstattungen dar, die sonst kaum bewahrt wurden.
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