Weisbachsches Haus, Kulturdenkmal in Plauen, Deutschland.
Das Weisbachsches Haus ist ein vierstöckiges Backsteingebäude aus dem 18. Jahrhundert mit Elementen des Fränkischen Barocks, das sich über mehrere Häuserblöcke erstreckt. Die symmetrische Fassade mit zentralem Risalit und seitlichen Flügeln prägt bis heute das Straßenbild in der Altstadt.
Das Gebäude entstand 1776 als Baumwoll-Druckfabrik und wurde bereits 1779 mit einem östlichen Flügel erweitert. Diese Bauarbeiten zeigen, wie schnell das Textilgeschäft in Plauen wuchs und neue Produktionsflächen benötigte.
Das Haus zeigt die Arbeitswelt der Textilhersteller, wie sie sich im 18. Jahrhundert in diesem Gebäude abgespielt hat. Besucher sehen, wie die Menschen damals mit Handwerk und später mit Maschinen Stoffe hergestellt haben.
Das Gebäude liegt zentral an der Bleichstraße und ist zu Fuß leicht erreichbar. Die Ausstellungen erstrecken sich über mehrere Geschosse, daher sollten Besucher mit etwas Treppen rechnen.
Das Gebäude wurde in einer großen Renovierung ab 2023 umgestaltet und bietet nun Ausstellungen über Spitzen und Stickerei. Diese handwerklichen Techniken waren über lange Zeit hinweg ein Schwerpunkt der Textilproduktion in der Region.
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