Plauen, Regionales Zentrum in Sachsen, Deutschland
Plauen ist ein regionales Zentrum im Vogtlandkreis in Sachsen und liegt entlang der Weißen Elster im Südwesten des Bundeslandes. Die Stadt erstreckt sich über mehrere Hügel und Täler, wobei das historische Zentrum rund um den Altmarkt und die umliegenden Gassen auf einer Anhöhe oberhalb des Flusses liegt.
Die erste urkundliche Nennung erfolgte im 12. Jahrhundert als Siedlung an einer Handelsroute durch das Vogtland. Der Status als Stadt wurde im 13. Jahrhundert verliehen und später entwickelte sich die Textilindustrie zum bestimmenden Wirtschaftszweig.
Die Johanniskirche im Zentrum gehört zu den ältesten Kirchenbauten der Region und prägt das Stadtbild mit ihrem Turm. Die Lochkamera in der Alten Elsterbrücke projiziert durch ein kleines Loch ein Abbild der Stadt auf eine Innenwand und macht optische Gesetze für Besucher sichtbar.
Ein Spaziergang durch die Innenstadt führt vom Bahnhof über die Bahnhofstraße zum Altmarkt, von wo aus die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar sind. Die Hänge und Treppen zwischen den Ebenen erfordern etwas Ausdauer, aber ebene Wege gibt es entlang der Elster.
In der Syratalbrücke verbirgt sich ein begehbares Ziegelgewölbe das Einblick in die Bauweise der historischen Brückenkonstruktion gibt. Die Stadt besitzt außerdem einen unterirdischen Gang unter dem Altmarkt, der einst als Verbindung zwischen Rathaus und anderen Gebäuden diente.
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