Schloss Plauen, Mittelalterliche Schlossruine in Plauen, Deutschland.
Das Schloss Plauen ist eine mittelalterliche Burganlage auf dem Amtsberg, einem Hügel direkt über der Innenstadt von Plauen in Sachsen. Erhalten geblieben sind vor allem Mauerreste und Fundamentpartien, die einen Eindruck von der ursprünglichen Größe der Befestigung vermitteln.
Die Burg wurde im Mittelalter errichtet, um die Stadt Plauen und das umliegende Vogtland zu kontrollieren, und war Sitz der Vögte von Plauen. Nach Bränden und militärischen Auseinandersetzungen im Verlauf der Jahrhunderte wurde sie aufgegeben und verfiel nach und nach zur Ruine.
Die Ruine auf dem Amtsberg ist ein beliebter Treffpunkt für Plauener, die zum Spazierengehen oder für ein Picknick hinaufsteigen. Von oben bietet sich ein guter Blick über die Dächer der Stadt, was den Aufstieg auch für Besucher lohnenswert macht.
Der Amtsberg ist vom Stadtzentrum aus zu Fuß über ausgeschilderte Wege erreichbar, die den Hügel hinaufführen. Da der Boden auf dem Gelände uneben ist und die Wege teils steil sind, empfiehlt sich festes Schuhwerk.
Der Name Vogtland, der die gesamte Region bezeichnet, geht direkt auf die Vögte von Plauen zurück, die hier ihren Hauptsitz hatten. Wer die Ruine besucht, steht also am Ursprungsort des Namens, der noch heute für die gesamte Gegend gilt.
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