Westerwald-Kaserne, Militärkaserne in Montabaur, Deutschland
Die Westerwald-Kaserne war eine großflächige Militäranlage am südlichen Rand von Montabaur mit zahlreichen Gebäuden und Trainingseinrichtungen. Das gesamte Areal umfasste verschiedene Funktionsbereiche für den Betrieb dieser Streitkräftestützpunkt.
Die Kaserne entstand zwischen 1964 und 1966 und diente zunächst als Hauptquartier für ein Raketenartillerie-Bataillon mit Atomwaffen. Nach dem Kalten Krieg löste sich diese Einheit 1993 auf.
Der Gemeinschaftstreffpunkt Haus Mons Tabor war ein Ort, wo Soldaten und Anwohner zusammenkamen und sich austauschten. Diese Begegnungsstätte prägte das Zusammenleben zwischen der Kaserne und der Stadt.
Nach der Schließung 2004 wurde das Gelände zu einem Wohnquartier umgebaut mit Mehrfamilienhäusern, Lofts und Einfamilienhäusern. Der Besuch ist heute ohne spezielle Genehmigung möglich und das Gelände ist als Wohngebiet organisiert.
Das Gelände wurde in einen großen Wohnkomplex namens Quarter South umgewandelt, was eines der bedeutendsten Umbauprojekte von Militäranlage zu Wohngebiet in der Region darstellt. Diese Transformation zeigt, wie ehemalige Rüstungsorte in modernen Städtebau integriert werden konnten.
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