Eremitage Maria Reizenborn, Ehemalige Einsiedelei im Hunsrück Gebirge, Rheinland-Pfalz, Deutschland.
Die Eremitage Maria Reizenborn ist eine ehemals bewohnte Einsiedelei in der waldreichen Hunsrück-Region, deren Kapelle auf ihren ursprünglichen Fundamenten wieder aufgebaut wurde. Der Ort verbindet zwei Ortschaften durch alte Pilgerwege und beherbergt heute ein Museum mit lokalem Kulturgut.
Die Hermitage wurde im Mittelalter von Mönchen ausgewählt und erhielt 1718 ihren ersten Einsiedler, Gerhard, mit einer Kapellenweihe im Jahre 1732. Diese Gründungsphase etablierte den Ort als wichtiges religiöses Zentrum in der Region.
Der Ort ist heute noch Ziel von Pilgern und wird für religiöse Feiern genutzt, was die lange geistliche Verbindung zum Wald widerspiegelt. Besucher treffen hier auf Menschen, die den Ort als Ort der Besinnung und des Gebets aufsuchen.
Der Ort ist über markierte Pilgerwege erreichbar und eignet sich besonders für Wanderer, die die Waldlandschaft erkunden möchten. Die Wege sind gut ausgeschildert, und der Besuch kann gut mit Touren durch die umliegende Hunsrück-Region kombiniert werden.
Archäologische Ausgrabungen haben Spuren einer keltischen Heiligtumsstätte enthüllt, was zeigt, dass der Ort lange vor der christlichen Zeit von religiöser Bedeutung war. Steinerne Figuren aus dieser frühen Zeit sind heute in einer nahe gelegenen Kirche aufbewahrt.
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