Alte Universität, Renaissancegebäude für Bildung in Mainz, Deutschland.
Die Alte Universität ist ein Renaissance-Gebäude in Mainz, das sich über vier Geschosse erstreckt und zwölf Achsen an der Fassade zeigt. Zwei aufwendig gestaltete Säulenportale prägen den Eingangsbereich und wurden vom Bildhauer Johannes Juncker aus Aschaffenburg geschaffen.
Die Jesuiten errichteten das Gebäude zwischen 1615 und 1618 im Auftrag des Kurfürsten Johann Schweickhardt von Kronberg, um Fakultäten für Theologie und Philosophie zu beherbergen. Im Zweiten Weltkrieg erlitt es 1942 schwere Schäden, doch die Renaissance-Portale und die Außenmauern blieben erhalten.
Das Gebäude trägt den Namen der Universität, die hier gegründet wurde und prägt bis heute die Identität von Mainz als Bildungsstadt. Die Räume erzählen von Jahrhunderten akademischen Lebens, in denen Studierende und Gelehrte diese Säle bevölkerten.
Das Gebäude liegt zentral in Mainz und beherbergt heute das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte sowie das Journalistik-Institut der Johannes Gutenberg-Universität. Besucher können von außen die Renaissance-Architektur bewundern und durch die Eingänge die Räume erkunden, wo Bibliotheken und Seminarbereich zugänglich sind.
Die beiden Dachspitzen wurden bei der Wiederherstellung nach dem Krieg neu hinzugefügt und gehören nicht zur Originalform des Gebäudes. Diese Ergänzung zeigt, wie Mainzer Handwerker den historischen Rahmen respektierten und doch etwas Neues schufen.
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