St. Quintin, Gotische Pfarrkirche in Mainz, Deutschland
Die Kirche St. Quintin ist eine gotische Pfarrkirche im Herzen von Mainz mit drei Schiffen und einem Glockenturm, der das Stadtbild prägt. Das Innere folgt dem Hallenkirchenprinzip, bei dem alle Schiffe annähernd gleich hoch sind, und beherbergt eine Orgel mit neugotischer Eichenverkleidung.
Der gotische Bau wurde 1288 errichtet und ersetzte eine ältere Kirche aus dem 8. Jahrhundert, die an derselben Stelle gestanden hatte. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche stark beschädigt und anschließend wiederaufgebaut, wobei wesentliche Teile der mittelalterlichen Struktur erhalten blieben.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Quentin, eines frühchristlichen Märtyrers, dessen Verehrung im Rheinland tief verwurzelt ist. Die grünen Fensterläden an der Fassade sind heute ein erkennbares Merkmal in diesem Viertel von Mainz.
Die Kirche befindet sich im Zentrum von Mainz und ist zu Fuß gut erreichbar. An der Nordwand des angrenzenden Bereichs sind historische Grabsteine aus dem ehemaligen Kirchhof eingelassen, die ohne besondere Genehmigung besichtigt werden können.
Der Glockenturm beherbergte einst eine Wohnung für einen Feuerwächter, der das Viertel von oben beobachtete. In einer mittelalterlichen Stadt aus Holz war diese Aufgabe entscheidend, und die Person dort oben konnte im Notfall sofort Alarm schlagen.
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