Empfangsgebäude des Bahnhofs Cham, Bahnhofsgebäude in Cham, Deutschland
Das Bahnhofsgebäude von Cham ist ein dreigeschossiger Neubau aus dem Jahr 1898 mit Eckrisaliten, Walmdach und verzierten Rahmen in Neorenaissance-Stil. Die Fassade zeigt charakteristische Merkmale dieser Architekturrichtung und prägt das Erscheinungsbild des Platzes.
Der ursprüngliche Bahnhof wurde 1861 errichtet, als die Eisenbahnlinie Schwandorf-Furth im Wald in Betrieb ging und die Stadt mit dem Eisenbahnnetz verband. Das heutige Gebäude entstand 1898 als modernisierter Neubau für den wachsenden Eisenbahnverkehr.
Das Empfangsgebäude zeigt Formen der Neorenaissance mit geschmückten Rahmen an den oberen Geschossen, die das Ortsbild prägen. Der Bau symbolisiert die Verbindung Chams zur modernen Eisenbahnzeit des 19. Jahrhunderts.
Das Gebäude befindet sich im Zentrum von Cham und ist von der Altstadt aus leicht zu Fuß erreichbar. Der Platz bietet übersichtliche Orientierung und die Haupteintreppe ist gut sichtbar vom Bahnhofsvorplatz.
Beim Bau der Eisenbahn in den 1860er Jahren mussten die mittelalterliche Sandtor-Pforte abgerissen und Abschnitte des nördlichen Stadtgrabens verfüllt werden. Teile dieses alten Grabens wurden später zum Bett der Bahngleise umgenutzt.
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