Cham, Kreisstadt in Bayern, Deutschland
Cham ist eine Kreisstadt in der Oberpfalz, die sich am Ufer des Regen erstreckt und nahe der tschechischen Grenze liegt. Die Altstadt verbindet Fachwerkhäuser mit Geschäften entlang schmaler Gassen, die sich um einen zentralen Platz gruppieren.
Eine Burg entstand hier im Jahr 976 zur Sicherung von Handelswegen nach Böhmen. Im Mittelalter erhielt der Ort das Münzrecht und entwickelte sich zu einem wirtschaftlichen Knotenpunkt in der Region.
Der Name leitet sich vom slawischen Wort für Burgwall ab und verweist auf frühe Befestigungen entlang des Flusses. Heute prägen katholische Kirchtürme und renovierte Altstadthäuser das Ortsbild, während der Marktplatz an Wochentagen zum Treffpunkt für Einheimische wird.
Der Bahnhof bietet Verbindungen nach München, Regensburg und Nürnberg sowie regelmäßige Züge in umliegende Ortschaften. Vom Bahnhofsvorplatz aus erreicht man die Altstadt zu Fuß in wenigen Minuten.
Mönche aus Regensburg gründeten im 8. Jahrhundert das Marienmünster in Chammünster, das zur ältesten Klosterkirche der Umgebung wurde. Diese romanische Basilika bewahrt bis heute Steinmetzarbeiten aus ihrer Gründungszeit.
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