Neuhardenberg, Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg, frühere Namen Quilitz und Marxwalde
Neuhardenberg ist eine Gemeinde in Brandenburg mit einem klassischen Schloss, umgeben von einem landschaftlich gestalteten Park, der sich wie ein Waldgelände anfühlt. Das Schlossgelände umfasst neben dem Hauptgebäude auch mehrere kleinere Häuser, eine Kirche des berühmten Architekten Karl Friedrich Schinkel und ein Hotel auf dem historischen Gelände.
Der Ort wurde zuerst 1348 als Quilitz erwähnt und erhielt 1811 seinen heutigen Namen zur Ehre des Staatskanzlers Karl August Fürst von Hardenberg. Im Zweiten Weltkrieg war das Schloss ein Treffpunkt für Widerstandskämpfer, die 1944 einen Anschlag auf Hitler planten, worauf mehrere Angehörige der Adelsfamilie verhaftet wurden.
Der Ort trägt seinen Namen als Ehrung für Karl August Fürst von Hardenberg, einen wichtigen Staatsmann, der das Gelände im frühen 19. Jahrhundert erhielt. Besucher können heute sehen, wie das Schloss und der Park von den Menschen als Treffpunkt für Kultur und Gemeinschaft genutzt werden, besonders während der jährlichen Neuhardenberg-Nacht, wenn Tausende kommen, um Musik und Kunst zu erleben.
Der Ort liegt in der Region Brandenburg und ist gut erreichbar für Besucher, die die Schlossanlagen und den Park erkunden möchten. Das Gelände ist das ganze Jahr über für Spaziergänge zugänglich, und mehrere Übernachtungsmöglichkeiten in und um das Schloss ermöglichen einen mehrtägigen Aufenthalt.
Das Flugplatzmuseum in der Nähe zeigt die Geschichte eines geheimen Militärflugplatzes aus den 1930er Jahren, wo während des Krieges Flugzeuge und Raketen getestet wurden. Dieser oft übersehene Ort dokumentiert einen weniger bekannten Teil der technologischen und militärischen Vergangenheit der Region.
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