Kloster Friedland, Zisterzienserkloster in Altfriedland, Deutschland.
Das Kloster Friedland ist ein Zisterzienserkloster in Neuhardenberg, das mehrere mittelalterliche Gebäude umfasst, darunter eine gotische Kirche, einen Kreuzgang, ein Refektorium und einen Westflügel. Die Anlage liegt zwischen dem Kloster See und dem Kietzer See und zeigt die typische Anordnung eines Klosters aus dieser Zeit.
Das Kloster wurde 1230 von Zisterziensermonchen gegründet und entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Institutionen der Region mit umfangreichen Landhaltungen. Es wurde 1540 während der Protestantischen Reformation aufgelöst, als sich die religiöse Landschaft Deutschlands grundlegend veränderte.
Das Kloster war lange Zeit ein Ort für unverheiratete Töchter aus dem Adel der Mark Brandenburg, die dort lebten und betreut wurden. Diese Rolle prägte das tägliche Leben und die Bedeutung des Ortes in der Region über Jahrhunderte hinweg.
Die Refektorium und der Kreuzgang sind für Besucher zugänglich und zeigen beeindruckende Rippengewölbe aus dem Mittelalter. Der Ort funktioniert heute als protestantische Pfarrkirche, daher sollte man auf laufende Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen achten.
Das Refektorium aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts gehört zu den bedeutendsten Beispielen früher Gotik in der Region. Besonders bemerkenswert sind die kunstvoll gestalteten Rippengewölbe, die zeigen, wie sorgfältig die Zisterzienser ihre Bauten konstruierten.
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