Mossehaus, Architektonisches Denkmal in Berlin-Mitte, Deutschland.
Das Mossehaus ist ein Gebäude in Berlin-Mitte, das Elemente der traditionellen Sandsteinfassade mit modernistischen Obergeschossen verbindet und sich an der Schützenstraße 18-25 befindet. Die Struktur zeigt eine Mischung aus frühen 20. Jahrhundert Designmerkmalen, die in mehreren Geschichten übereinander angeordnet sind.
Das Gebäude wurde zwischen 1900 und 1903 errichtet und diente als Druckerei und Zeitungshaus für Rudolf Mosse. Der Komplex erlitt Schäden während des Spartakusaufstands 1919.
Das Gebäude war lange Zeit das Herz des Berliner Zeitungsviertel und beherbergte Redaktionen, die die Stadt und das Land prägten. Menschen kamen hier zusammen, um Nachrichten zu lesen und zu verbreiten, die das öffentliche Denken beeinflussten.
Der Ort ist in der Nähe der Jerusalemer Straße leicht zu finden und beherbergt heute verschiedene Geschäfte und Büros. Nach einer umfassenden Sanierung 1995 ist das Gebäude für Besucher zugänglich und funktioniert weiterhin als kommerzielles Zentrum.
Der Architekt Erich Mendelsohn führte 1923 eine Renovierung durch, die Aluminiumelemente und Eisenbetonkonstruktion einführte. Dies machte das Gebäude zu einem frühen Beispiel für eine stromlinienförmige Architektur, die sich vom traditionellen Baustil unterschied.
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