Falkenstein, Felsformation in Schmalwassergrund, Deutschland.
Der Falkenstein ist eine Felsformation im Schmalwassergrund im Thüringer Wald, die aus Porphyr, Rhyolith und Andesit besteht und steil aus dem Talgrund aufsteigt. Die Talseite fällt deutlich schroffer ab als die Bergseite, was der Formation von verschiedenen Seiten ein sehr unterschiedliches Aussehen verleiht.
Im Jahr 1852 bestieg Jacob Zimmermann, ein Glasbläser aus Tambach, den Falkenstein als erster dokumentierter Kletterer und hielt seine Besteigung schriftlich fest. Seitdem hat sich der Ort zu einem der bekanntesten Klettergebiete Thüringens entwickelt.
Der Falkenstein gilt als das bedeutendste Klettergebiet im Thüringer Wald und bietet Routen für sehr unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Wer die Felsen besucht, sieht oft Kletterer an den steilen Wänden, was dem Ort ein lebendiges, sportliches Gepräge gibt.
Zu Fuß oder mit dem Fahrrad kann man den Falkenstein von Tambach-Dietharz aus über eine eingeschränkt befahrbare Straße erreichen, die für beide Fortbewegungsarten offen ist. Die Strecke dauert etwa 2 Stunden und ist für Menschen mit normaler körperlicher Kondition geeignet.
Am Fuß des Falkensteins steht eine Bergretter-Hütte, die als Orientierungspunkt und Unterstand bei schlechtem Wetter dient. Sie ist ein nützlicher Anhaltspunkt für alle, die das Gebiet bei unsicheren Bedingungen durchqueren.
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