Warthof, Mittelalterliche Burgruine in Aspach, Deutschland
Die Warthof ist eine Burgruine aus dem Mittelalter, die auf einem Hügel zwischen zwei Tälern liegt und Überreste von Sandsteinmauern sowie einen Burggraben zeigt. Heute nutzt ein Forstamt das Gelände, wodurch der Zugang zu den eigentlichen Ruinen eingeschränkt ist.
Die Markgrafen von Baden errichteten die Burg im frühen 12. Jahrhundert als strategischen Außenposten. Durch eine Eheschließung 1297 kam die Anlage unter württembergische Herrschaft und verlor damit ihre ursprüngliche Rolle.
Der Ort mit seiner Kapelle zeigt, wie Adelige im Mittelalter ihre Festungen auch als Orte des Glaubens nutzten.
Der Ort liegt in bewaldeter Umgebung und ist am besten zu Fuß oder mit geländetauglichem Fahrzeug erreichbar. Die Zugänglichkeit ist begrenzt, da ein Forstamt auf dem Gelände sitzt und es daher nicht frei begehbar ist.
Die Burg war Teil eines Verteidigungsdreiecks mit dem Schloss Katzenschwanz in dem gegenüberliegenden Tal und einer weiteren unbekannten Festung. Diese Anordnung zeigt, wie drei befestigte Punkte das Gebiet gegenseitig sicherten.
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