Rauschwalde, Wohnbezirk in Görlitz, Deutschland
Rauschwalde ist ein Stadtteil von Görlitz mit verschiedenen Baustilen, von Gebäuden des späten 19. Jahrhunderts bis zu Wohnblöcken aus den 1960er Jahren. Das Viertel liegt auf etwa 200 Metern Höhe und zeigt eine architektonische Vielfalt unterschiedlicher Zeiträume.
Das Gebiet wurde 1310 erstmals als Rushenwalde erwähnt und war ursprünglich ein eigenständiges Dorf. Es wurde 1925 in die Stadt Görlitz eingegliedert und gehört seitdem zu deren Stadtteilen.
Zwei Kirchen prägen das Gemeindeleben: die evangelische Christuskirche von 1938 und die katholische Hedwigskirche, die 1997 wiederaufgebaut wurde. Diese beiden Orte sind Anlaufpunkte für Menschen, die hier ihren Glauben praktizieren und Gemeinschaft erfahren.
Der Stadtteil ist über mehrere Buslinien mit dem Zentrum von Görlitz verbunden, nachdem die Straßenbahn 1986 eingestellt wurde. Die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln macht es einfach, von hier aus andere Teile der Stadt zu erreichen.
Zwischen 1975 und 1977 entstand in der Nähe der Karl-Eichler-Straße Görlitz' größte Wohnsiedlung mit etwa 1500 Wohnungen. Dieses Großprojekt prägt bis heute das Bild des Viertels und zeigt die Stadtentwicklung dieser Periode.
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