Görlitz, Grenzstadt in Sachsen, Deutschland.
Görlitz ist eine stadt in ostsachsen an der grenze zu polen, geteilt durch den fluss neiße. Der östliche teil heißt seit 1945 zgorzelec und gehört zum nachbarland, während die altstadt mit kirchen, plätzen und brücken auf beiden ufern verteilt liegt.
Die siedlung entstand im 11. jahrhundert als handelsposten an der kreuzung wichtiger ost-west-routen zwischen kiew und santiago de compostela. Nach dem zweiten weltkrieg wurde das stadtzentrum durch den fluss in zwei teile getrennt und die ostseite kam unter polnische verwaltung.
Die altstadt zeigt mehr als 4000 gebäude aus gotik, renaissance, barock und jugendstil, die nach dem krieg unzerstört blieben. spaziert man durch die straßen, sieht man überall verzierte fassaden, hauseingänge mit skulpturen und alte kirchentürme, die noch heute das stadtbild prägen.
Der nächste flughafen liegt in dresden, etwa 100 kilometer entfernt, mit regelmäßigen zugverbindungen in die innenstadt. Die altstadt lässt sich gut zu fuß erkunden, brücken verbinden beide ufer und man kann ohne kontrollen zwischen deutschland und polen hin- und hergehen.
Filmteams aus aller welt nutzen die straßen und gebäude als kulisse, darunter auch für den film grand budapest hotel. Die architektur blieb nach dem krieg so gut erhalten, dass sie ohne große umbauarbeiten historische schauplätze darstellen kann.
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