Sonnenorgel, Barockorgel in der Peterskirche, Görlitz, Deutschland
Die Sonnenorgel in der Görlitzer Kirche St. Peter und Paul ist eine barocke Pfeifenorgel mit 91 Registern, verteilt auf vier Manuale und ein Pedalwerk. Das Instrument ist mit einem verzierten Holzgehäuse ausgestattet, das von 17 vergoldeten Sonnen bekrönt wird.
Die Orgel wurde zwischen 1697 und 1703 von den italienischen Orgelbauern Johann Eugen und Adam Orazio Casparini erbaut. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mehrfach beschädigt und schließlich 1997 vom Unternehmen Mathis Orgelbau vollständig neu aufgebaut.
Das Instrument trägt den Namen Sonnenorgel wegen der vergoldeten Sonnen, die das Gehäuse schmücken. Wer in der Kirche den Blick zur Empore hebt, sieht diese goldenen Ornamente sofort.
Die Orgel befindet sich auf der Kirchenempore, von der aus man das gesamte Instrument gut überblicken kann. Am besten erlebt man sie während eines Konzerts oder Gottesdienstes, wenn sie tatsächlich gespielt wird.
Das Instrument verfügt über eine sogenannte Sonnenmixtur, ein Register aus 12 Pfeifenreihen, das direkt hinter den dekorativen Sonnen sitzt. Dieses Register erzeugt einen hellen, schimmernden Klang, der den Ornamenten optisch entspricht.
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