Vogtshof, Mittelalterliches Verwaltungsgebäude in Görlitz, Deutschland
Der Vogtshof ist ein mittelalterliches Verwaltungsgebäude, das sich über dem Nikolaivorstadt-Viertel in Görlitz erhebt und östlich die Neiße überblickt. Das Bauwerk steht unmittelbar neben der Kirche St. Peter und Paul.
Das Gebäude wurde 1268 auf Befehl des Markgrafen Otto IV. von Brandenburg errichtet und diente als Sitz der Verwaltungsbeamten für die Oberlausitz nach der Aufteilung der Region. Nach dieser Zeit durchlief es mehrere funktionale Umwandlungen.
Das Gebäude trägt den Namen nach seinem ursprünglichen Zweck als Verwaltungssitz der Vogteibezirke und prägt bis heute das Aussehen des Nikolaivorsstadt-Viertels. Seine Präsenz schafft einen markanten Bezug zur mittelalterlichen Ordnung der Stadt.
Der Ort lässt sich gut vom Nikolaivorstadt-Viertel aus erreichen und bietet ausreichend Perspektive zum Betrachten von außen. Die beste Aussicht auf das Gebäude erhält man aus dem nahegelegenen Garten- und Festungsbereich.
Der Komplex beherbergt heute Studentenwohnräume und wird von vielen Besuchern übersehen, die sich auf die bekannteren Sehenswürdigkeiten konzentrieren. Seine Nutzung als Studentenquartier ist ein interessanter Kontrast zu seiner mittelalterlichen Vergangenheit.
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