Synagoge Görlitz, Kulturerbe Synagoge in Görlitz, Deutschland
Die Synagoge Görlitz ist ein Gebetshaus im Stadtzentrum, das Neugotik mit modernen Restaurierungstechniken vereint. Das Hauptschiff fasst etwa 310 Besucher, während ein kleinerer Nebenraum für wöchentliche Gebete vorgesehen ist.
Das Gebäude entstand zwischen 1909 und 1911 als neoclassisches Bauwerk für die jüdische Gemeinde. Es überstand die Zerstörungsbefehle von 1938, weil Feuerwehrleute es schützten, während viele andere jüdische Orte zerstört wurden.
Die Synagoge trägt den Namen ihrer Lage an der Otto-Müller-Straße und dient heute wieder als aktiver Gebetsort für die jüdische Gemeinde. Der Innenraum mit seiner hohen Kuppel schafft einen würdevollen Rahmen für Gottesdienste und stille Momente der Andacht.
Das Gebäude befindet sich an der Otto-Müller-Straße und ist leicht zu Fuß erreichbar. Besucher sollten respektvolle Kleidung tragen und vorher erfragen, wann Gottesdienste und Führungen stattfinden.
Bei der Restaurierung wurden originale Glasarbeiten von Josef Goller und Skulpturen von Karl Groß bewahrt, die das Interieur prägen. Diese handwerklichen Details aus der Erbauungszeit sind bei einer Besichtigung deutlich sichtbar.
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