Bagger 1452, Industrieerbemuseum in Görlitz, Deutschland
Der Bagger 1452 ist eine riesige Schaufelradbagger, die zur Braunkohlengewinnung eingesetzt wurde und heute als Museumsexponat in Görlitz steht. Die Maschine besteht aus einem Schaufelrad und einem Ausleger, die beide beachtliche Abmessungen aufweisen.
Die Maschine wurde 1961 von einem ostdeutschen Hersteller gebaut und arbeitete Jahrzehnte lang im Tagebau Phönix. Im Jahr 2001 endete ihr Einsatz, und sie wurde später nach Görlitz transportiert, um dort für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu werden.
Der Bagger steht für die Ingenieurskunst aus Ostdeutschland und erinnert an die Zeit, als die Braunkohle die Wirtschaft der Region prägte. Besucher sehen hier ein Symbol der Arbeit und Ausdauer, die mit dem Bergbau in Sachsen verbunden war.
Der Ort liegt am Rande von Görlitz und ist zu Fuß oder mit dem Auto leicht erreichbar, wobei Parkplätze vor Ort vorhanden sind. Besucher sollten wetterfeste Kleidung mitbringen, da die Anlage im Freien liegt und die Witterung das Erlebnis beeinflussen kann.
Die Schaufelräder waren speziell für die Förderung von Braunkohle konzipiert und konnten täglich große Mengen Material bewältigen. Dieses technische System war ein Wendepunkt für die Bergbauindustrie und machte großflächige Abbau erst wirtschaftlich möglich.
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