Gut Stubbe, Denkmalgeschütztes Gut in Rieseby, Deutschland
Gut Stubbe ist ein Herrenhaus, das zwischen 1804 und 1808 als einstöckiges Backsteingebäude im klassizistischen Stil mit zentralem Risalit erbaut wurde. Die Anlage betreibt bis heute landwirtschaftliche Aktivitäten mit Rindern, Schweinen und Geflügel und verkauft in einem Hoflade regionale Produkte wie saisonales Obst, Marmeladen und Honig.
Die erste Erwähnung einer Bebauung an diesem Ort geht auf das Jahr 1197 zurück, als die Stätte zum Michaelis-Kloster in Schleswig gehörte. Die heutige Substanz des Herrenhauses stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert, als die Anlage ihre klassizistische Form erhielt.
Der nördliche Parkteil wurde Ende des 19. Jahrhunderts angelegt und zeigt heute noch die Grabstätte der Familie Kruse, die durch einen markanten Findling gekennzeichnet ist. Besucher können beim Spaziergang die ruhige Atmosphäre des Parks und das Denkmal entdecken, das die lange Geschichte dieser Familie am Ort widerspiegelt.
Der Hof ist während der Öffnungszeiten für Besucher zugänglich und bietet die Möglichkeit, den Bauernhofbetrieb und den Park zu besichtigen. Es ist ratsam, der Wetterlage entsprechend angezogene Kleidung zu tragen und bequeme Schuhe für das Begehen der Anlage mitzubringen.
Am Eingang der Anlage steht ein Torhaus aus dem Jahr 1913 mit charakteristischen roten Backsteinen, einem Giebeldach und einer Sandsteintafel mit Wappen. Das Gebäude zeigt die handwerkliche Qualität und den Wohlstand, der im frühen 20. Jahrhundert bei der Erneuerung des Anwesens investiert wurde.
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