Au, Historisches Viertel östlich der Isar, München, Deutschland
Au ist ein Stadtteil östlich der Isar in München mit engen Straßen, kleinen Häusern und gewundenen Gassen, die wohnliche Räume miteinander verbinden. Die Gegend ist geprägt von grünen Innenhöfen und einem Muster aus historischen Gebäuden, die das Alltagsleben der Nachbarschaft prägen.
Das Gebiet entstand im 19. Jahrhundert als Siedlung von Tagelöhnern und Handwerkern und wurde 1854 in die Stadt München eingegliedert. Diese Eingemeindung markierte den Übergang von einer Arbeitergemeinschaft zu einem Teil der wachsenden Stadt.
Der Auer Dult auf dem Mariahilfplatz ist ein Markt, der dreimal im Jahr stattfindet und traditionelle bayerische Töpferwaren, Antiquitäten und Haushaltsgegenstände anbietet. Die Veranstaltung zeigt, wie die Nachbarschaft ihre handwerkliche Tradition bewahrt und lebendig hält.
Enge Gassen und Wohnstraßen prägen das Gebiet, weshalb es am besten zu Fuß erkundet wird und für Besucher mit Kinderwagen oder Rollstuhl manchmal schwierig sein kann. Das Deutsche Museum liegt im Bezirk und bietet mehrere Stockwerke mit interaktiven Ausstellungen zu Wissenschaft und Technik.
Die Nähe zur Isar führte zur Gründung mehrerer Brauereien, die Wasser für die Bierproduktion nutzten, darunter die noch heute ansässige Paulaner-Brauerei. Diese Verbindung zur Bierkultur hat das Gesicht des Viertels geprägt und zieht weiterhin Besucher an.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.