Alhambra Copenhagen, Unterhaltungskomplex in Frederiksberg, Dänemark
Das Alhambra in Kopenhagen war ein Unterhaltungskomplex mit einem beeindruckenden Konzertsaal, der über 2.000 Besucher aufnahm und durch seine maurischen Architekturelement mit mehreren Galerien bestach. Die Anlage umfasste auch umliegende Parkanlagen, die als Erweiterung des Gesamterlebens dienten.
Die Anlage wurde 1857 von Georg Carstensen gegründet, einem Unternehmer, der zuvor Tivoli Gardens verlassen hatte und nun einen Konkurrenzort schaffen wollte. Das Alhambra blieb bis 1870 in Betrieb, bevor es letztendlich seine Türen schloss.
Der Veranstaltungsort war bekannt für seine Verbindung zu Kopenhagens aufstrebender Unterhaltungsszene des 19. Jahrhunderts, wo er Konzerte und Events für das lokale Publikum anbot. Diese Tradition der Massenunterhaltung prägte damals die städtische Kultur und zog Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten an.
Heute existiert der ursprüngliche Standort nicht mehr, aber der Weg Alhambravej bewahrt den historischen Namen des früheren Komplexes. Besucher können die Gegend in Frederiksberg erkunden, um mehr über die Unterhaltungsgeschichte des viktorianischen Kopenhagens zu erfahren.
Die baulichen Schwierigkeiten des Komplexes waren berüchtigt, insbesondere die Probleme mit der Beheizung des Konzertsaals in den kalten Monaten und die unzureichende Beleuchtung der Parkanlage. Diese technischen Herausforderungen trugen wesentlich zum wirtschaftlichen Niedergang des Ortes bei.
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