Pelgulinn, Wohnunterbezirk in Põhja-Tallinn, Estland.
Pelgulinn ist ein Wohnviertel im Nordwesten von Tallinn, etwa 2 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Das Gebiet wird durch zweistöckige Holzgebäude geprägt, die entlang von baumbestandenen Straßen angeordnet sind und eine typische Wohnstruktur bilden.
Das Gebiet entwickelte sich vom Ende des 19. Jahrhunderts zu einem Siedlungsgebiet, nachdem die Eisenbahn Tallinn-Sankt Petersburg gebaut wurde. Diese Verkehrsanbindung ermöglichte das Wachstum von Wiesen und Wäldern zu einer Wohnbevölkerung.
Der Name Pelgulinn bedeutet auf Estnisch 'Zufluchtsstadt' und erinnert daran, dass die Gegend früher Menschen aufnahm, die Schutz suchten. Heute prägt dieser historische Name das Selbstverständnis des Viertels und seine Bedeutung als Wohnort für verschiedene Bevölkerungsgruppen.
Das Viertel hat direktes Verkehrsangebot zum Stadtzentrum und verfügt über mehrere Schulen und Einrichtungen für Bewohner. Die flache Topographie und das Straßennetz ermöglichen einfache Navigation zu Fuß oder mit dem Fahrrad.
Die ältesten Strukturen konzentrieren sich um die Härjapea-Straße, wo Holzgebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert teilweise erhalten geblieben sind. Diese Gegend zeigt besonders gut, wie das ursprüngliche Viertel aussah, bevor es sich weiter ausdehnte.
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