Karjamaa, Wohnunterbezirk in Põhja-Tallinn, Estland
Karjamaa ist ein Wohnviertel im Norden Tallinns, das zwischen mehreren Hauptstraßen liegt und die Gegend Hundipea sowie den Minenhafen an der Buchtküste umfasst. Das Gebiet erstreckt sich entlang der nördlichen Küstenlinie mit einem Mix aus modernen Wohngebäuden, Schulen, Kindergärten und den Spuren ehemaliger Fabriken.
Das Gebiet war bis zum 19. Jahrhundert Weideland, bis die Gründung der Baltischen Baumwollfabrik die industrielle Entwicklung einleitete. Der Hafen und die Arsenal-Fabrik wurden später zu wichtigen Produktionsstätten für die lokale Wirtschaft.
Der Stadtteil zeigt heute ein Nebeneinander von Wohnbauten und industriellen Spuren, die von seiner doppelten Geschichte erzählen. Viele Bewohner nutzen die Nähe zur Bucht und zu grünen Flächen für ihren Alltag, was dem Viertel einen gemischten Charakter verleiht.
Der Stadtteil ist über öffentliche Verkehrsmittel gut mit dem Zentrum Tallinns verbunden und verfügt über alle notwendigen alltäglichen Einrichtungen. Fußgänger finden hier Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten in erreichbarer Nähe verteilt.
Die Arsenal-Fabrik war vor dem Ersten Weltkrieg bekannt für die Produktion von Maschinengewehren und anderen Waffen. Dieser industrielle Erbe ist heute noch in den erhaltenen Strukturen sichtbar, die das Gesicht des Viertels prägen.
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