Frederiksholms Kanal 16–18, Historischer Gebäudekomplex am Frederiksholm Kanal, Kopenhagen, Dänemark
Frederiksholms Kanal 16-18 ist ein Gebäudekomplex mit zwei symmetrischen Häusern mit vier Geschossen, hohen Kellern und Mansardendächern direkt am Kanal. Beide Bauten zeigen aufwendige Verzierungen an den Fassaden und charakteristische Fensteranordnungen auf allen Ebenen.
Der Standort entstand ursprünglich als Barockpalais und wurde 1852 unter der Leitung des Architekten Harald Conrad Stilling in zwei Wohngebäude aufgeteilt. Diese Umwandlung prägte das Erscheinungsbild der Gebäude, die seitdem ihre Fassade beibehielten.
Das Museum für viktorianische Wohnkultur zeigt auf der zweiten Etage von Nummer 18 mehrere Zimmer mit Möbeln und Einrichtung aus dem späten 19. Jahrhundert. Die Räume vermitteln einen Eindruck davon, wie wohlhabende Kopenhagener zu dieser Zeit lebten und ihren Alltag gestalteten.
Das Gebäude Nummer 16 beherbergt die Behörde des Generalstaatsanwalts, während Nummer 18 das Museumsprogramm zur viktorianischen Wohnkultur anbietet. Besucher sollten prüfen, welche Bereiche für die Öffentlichkeit zugänglich sind, bevor sie kommen.
Das Haus Nummer 18 enthält eine fast vollständig rekonstruierte viktorianische Wohnung mit etwa 15 Räumen, die mit authentischen Möbeln und Objekten aus der Zeit ausgestattet ist. Diese Sammlung bietet einen seltenen umfassenden Einblick in die Wohnkultur der wohlhabenden Kopenhagener des späten 19. Jahrhunderts.
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