Runenstein von Kingittorsuaq, Nordischer Runenstein aus Grönland im Nationalmuseum von Dänemark, Dänemark.
Das Kingittorsuaq-Runenstein ist ein Stein mit Runeninschriften, der ursprünglich unter drei dreieckig angeordneten Steinhaufen auf einem Berg auf Grönland lag. Heute wird dieser mittelalterliche Fund im Nationalmuseum von Dänemark in Kopenhagen aufbewahrt und zeigt die Handwerkskunst der Wikinger-Besiedlung.
Der Stein wurde 1824 auf der Insel Kingittorsuaq in Nordwestgrönland entdeckt und trägt Inschriften, die drei Personen erwähnen, die dort tätig waren. Der Fund dokumentiert die nordische Präsenz und Aktivitäten in diesem abgelegenen Teil Grönlands während des Mittelalters.
Die eingeschnitzte Inschrift verweist auf Bauarbeiten, die vor dem Rogatione-Tag stattfanden, und zeigt, wie die nordischen Siedler der Insel ihren Alltag nach religiösen Festtagen ausrichteten. Dies gibt Einblick in die Verbindung zwischen Glauben und praktischem Leben in dem abgelegenen Außenposten.
Der Stein kann im Nationalmuseum von Dänemark in Kopenhagen besichtigt werden, das ganzjährig für die Öffentlichkeit geöffnet ist. Am besten plant man ausreichend Zeit für die Betrachtung der feinen Schnitzarbeiten und das Lesen der informativen Ausstellungstafeln ein.
Sechs Runen nach der Hauptinschrift bleiben bis heute entziffert, was Forscher vor Rätsel stellt. Diese rätselhaften Zeichen faszinieren Besucher und regen zu Spekulationen über die ursprüngliche Bedeutung an.
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