Grönland, Inselland im Nordatlantischen Ozean, Dänemark.
Grönland ist ein autonomes Gebiet innerhalb des Königreichs Dänemark im Nordatlantik und bildet die größte Insel der Welt nördlich von Kanada gelegen. Die Landfläche erstreckt sich über mehr als zwei Millionen Quadratkilometer mit einer durchgehenden Eisdecke im Inneren und schmalen bewohnbaren Küstenstreifen im Westen und Süden.
Norwegische Seefahrer unter Erik dem Roten gründeten Ende des zehnten Jahrhunderts mehrere Siedlungen an der Südwestküste die bis ins fünfzehnte Jahrhundert bestanden. Inuit-Gruppen erreichten das Gebiet bereits um 2500 vor Christus in mehreren Wanderungswellen von Norden kommend.
Die grönländische Bezeichnung Kalaallit Nunaat bedeutet übersetzt Land der Menschen und spiegelt das Selbstverständnis der größtenteils einheimischen Bevölkerung wider. In den Küstensiedlungen prägen bunt gestrichene Holzhäuser das Ortsbild und bilden einen starken Kontrast zur umgebenden Eislandschaft.
Die Hauptstadt Nuuk bietet Flugverbindungen nach Island und Dänemark und dient als wichtigster Ausgangspunkt für Reisen innerhalb des Gebiets. Die Sommermonate von Juni bis August eignen sich am besten für einen Besuch wenn Kreuzfahrtschiffe entlang der Westküste verkehren und Tageslicht nahezu rund um die Uhr herrscht.
Die zweitgrößte Eisdecke der Erde enthält etwa zehn Prozent der weltweiten Süßwasserreserven und einzelne Eisberge erreichen ein Alter von über hunderttausend Jahren. Beim Schmelzen erzeugen sie charakteristische knisternde Geräusche wenn komprimierte Luftblasen aus dem alten Eis entweichen.
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