Skógafoss, Wasserfall in Skógar, Island
Skógafoss ist ein Wasserfall im südlichen Island, der 62 Meter über eine steile Klippe hinabstürzt und dabei einen 25 Meter breiten Vorhang aus weißem Wasser bildet. Der Skógá-Fluss fällt hier in einem durchgehenden Strom hinab, ohne Stufen oder Unterbrechungen, und landet in einem flachen Becken, das von dunklem Vulkangestein umgeben ist.
Die Klippe, über die das Wasser stürzt, bildete einst die Küstenlinie Islands, als das Meer hier direkt an den Felsen brandete. Im Laufe der Jahrhunderte zog sich die Küste nach Süden zurück und hinterließ den Wasserfall etwa 5 Kilometer landeinwärts.
Lokalen Erzählungen zufolge versteckte der Wikingersiedler Þrasi Þórólfsson eine Goldtruhe hinter dem Wasserfall, von der nur ein Ring gefunden wurde.
Besucher können über 527 Stufen zu einer Aussichtsplattform am oberen Ende des Wasserfalls aufsteigen, die einen Blick über die südliche Küstenebene bietet. Der Aufstieg erfordert festes Schuhwerk und etwas Zeit, da der steile Pfad aus Metall bei Nässe rutschig werden kann.
Bei Sonnenschein erzeugt der dichte Wassernebel am Fuß des Wasserfalls oft einen oder zwei Regenbögen, die direkt vor der fallenden Wasserwand erscheinen. Der Nebel ist so dicht, dass Besucher in wenigen Schritten vollständig durchnässt werden, wenn sie sich dem Becken nähern.
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