Island, Inselstaat in Nordeuropa
Island ist ein Inselland im Nordatlantik zwischen Grönland und Skandinavien, wo vulkanische Aktivität und Gletscher die Landschaft formen. Die Oberfläche zeigt Lavafelder, heiße Quellen, Wasserfälle und weite unbewohnte Gebiete, während die meisten Menschen an der Küste leben.
Norwegische und keltische Siedler gründeten ab 874 die ersten dauerhaften Gemeinschaften, als Häuptlinge mit ihren Gefolgsleuten ankamen. Das Althing wurde 930 als Versammlung aller freien Männer ins Leben gerufen und tagt bis heute als Parlament nach Jahrhunderten unter fremder Herrschaft.
Die Schwimmbadkultur gehört zum Alltag, denn fast jede Gemeinde hat ein beheiztes Freibad, in dem sich Bewohner bei jedem Wetter treffen. Vor dem Baden duscht man nackt und ohne Badekleidung, was als selbstverständlich gilt und die gemeinsame Nutzung sauber hält.
Die Hauptstraße führt als Ringstraße um die gesamte Küste und verbindet die bewohnten Orte miteinander, während das Hochland im Zentrum nur im Sommer zugänglich ist. Tankstellen und Unterkünfte liegen oft weit auseinander, daher lohnt sich eine Planung der Etappen im Voraus.
Geothermische Energie erwärmt fast alle Häuser und ermöglicht das Baden im Freien selbst im Winter, wenn Schnee die Beckenränder bedeckt. Es gibt keine ständigen Streitkräfte, sondern nur eine Küstenwache, die für Seerettung und Überwachung zuständig ist.
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