Strokkur, Geysir im Haukadalur-Tal, Island.
Strokkur ist ein Geysir im Haukadalur-Tal in der isländischen Gemeinde Bláskógabyggð, der Wassersäulen bis zu 40 Meter (130 Fuß) in die Luft schleudert. Die Eruptionen wiederholen sich alle sechs bis zehn Minuten und entstehen durch unterirdisches geothermales Wasser, das unter hohem Druck an die Oberfläche schießt.
Nachdem der Geysir im Jahr 1789 zum ersten Mal wissenschaftlich erwähnt wurde, reinigte ein Erdbeben seinen unterirdischen Kanal und ermöglichte regelmäßige Ausbrüche. Ein weiteres Beben Anfang des 20. Jahrhunderts verstopfte zunächst die Öffnung, bis der Wasserfluss später wiederhergestellt wurde.
Der Geysir gehört zur Route des Golden Circle und zieht Besucher an, die regelmäßige Eruptionen neben anderen geothermischen Elementen erleben.
Markierte Aussichtsbereiche rund um das Geothermalfeld ermöglichen Besuchern, die Ausbrüche aus sicherer Entfernung zu beobachten, und Hinweisschilder erklären das Phänomen. Das Gelände bleibt das ganze Jahr über zugänglich, wobei befestigte Wege auch bei wechselnder Witterung begehbar bleiben.
Das Wasser stammt vom Gletscher Langjökull und wandert durch unterirdische Kanäle, bevor es erhitzt wird und sich seinen Weg nach oben bahnt. Die blaue Kuppel an der Oberfläche wölbt sich kurz vor jedem Ausbruch sichtbar nach oben.
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