Búrfell, Berggipfel und Vulkan in Þjórsárdalur, Island
Búrfell ist ein Basalt-Tuya, ein Berg mit flachem Gipfel und steilen Wänden, der sich 669 Meter über die westliche Seite des Þjórsárdalur-Tals erhebt. Seine markante Form entstand durch vulkanische Aktivität unter Gletschern und macht ihn zu einem auffälligen Merkmal der Landschaft.
Ein Vorschlag von 1918 zur Errichtung eines großen Wasserkraftwerks am Berg wurde erst 1972 verwirklicht, als die Búrfellsvirkjun-Station den Betrieb aufnahm. Das Kraftwerk nutzt die natürliche Höhe und Position des Bergs für die Stromerzeugung.
Das Wikinger-Bauernmuseum Þjóðveldisbær mit seinem traditionellen Langhaus steht am Fuß des Berges und zeigt, wie Menschen in dieser Gegend früher gelebt und gewirtschaftet haben. Es gibt Einblick in die Alltagskultur und Lebensweise der Landwirtschaft aus alter Zeit.
Besucher müssen ihre Fahrzeuge beim Kraftwerk parken und den Rest zu Fuß gehen, da private Autos auf der Bergstraße nicht erlaubt sind. Der Aufstieg erfordert eine angemessene körperliche Vorbereitung und festes Schuhwerk für steile Abschnitte.
Der Berg entstand durch Lavaergüsse, die unter Gletschern hindurchbrachen, eine geologische Formation, die nur dort vorkommt, wo Vulkanismus und Gletscherbedeckung zusammentreffen. Diese seltene Kombination macht die Geologie des Ortes für Interessierte besonders lohnenswert.
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