Skálholtsdómkirkja, Lutherische Kathedrale in Bláskógabyggð, Island
Die Skálholt-Kirche ist ein Kirchengebäude zwischen den Flüssen Hvítá und Brúará mit weißem Stein und einem hohen Turm. Der Turm beherbergt acht Glocken und das Innere enthält sowohl moderne als auch historische architektonische Elemente.
Der Ort war von 1056 bis 1785 einer der zwei Bischofssitze Islands und spielte eine zentrale Rolle bei der religiösen Umgestaltung des Landes. Nach dieser Zeit verlor er seine Bedeutung als administratives Zentrum der Kirche, blieb aber ein wichtiger Wallfahrtsort.
Die Kirche bewahrt eine bedeutende Sammlung religiöser Gegenstände, darunter Grabsteine ehemaliger Bischöfe und Artefakte aus archäologischen Grabungen. Diese Objekte erzählen von Jahrhunderten kirchlichen Lebens und gelehrter Traditions an diesem Ort.
Die Kirche liegt etwa 90 Kilometer südlich von Reykjavík und ist mit dem Auto gut erreichbar. Besucher sollten beachten, dass das Wetter in Island schnell wechseln kann, und warme Kleidung ist zu jeder Jahreszeit empfohlen.
Ein unterirdischer Gang aus dem 13. Jahrhundert verbindet die Kirche mit ausgegrabenen Überresten der ursprünglichen Bischofswohnung und Schule darunter. Diese Ausgrabungen wurden 1954 entdeckt und zeigen, wie der Komplex in früheren Zeiten aussah.
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