Grímsnes, Vulkansystem in Südisland
Grímsnes ist ein Vulkansystem im Süden Islands mit mehreren Lavafeldern, die sich von Búrfell in südöstlicher Richtung ausbreiten. Die Landschaft wird durch den Álftavatn-See und den Fluss Sog begrenzt, wodurch eine charakteristische Topografie entsteht.
Das System entstand durch vulkanische Aktivität, wobei die letzte bekannte Eruption vor etwa 7000 Jahren während des Holozäns stattfand. Seitdem ist die Landschaft unverändert und zeigt deutlich die Spuren dieser Ausbruchsphase.
Die vulkanische Landschaft um Grímsnes hat Generationen von Isländern fasziniert und Platz in lokalen Geschichten und Überlieferungen gefunden. Menschen wandern hier durch eine Landschaft, die seit Jahrtausenden die Vorstellung der Region prägt.
Das Gelände kann zu Fuß über etablierte Wanderwege erkundet werden, die verschiedene Punkte im Grímsnes-Gebiet verbinden. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen, da die Lavafelder uneben und manchmal scharfkantig sind.
Das System entstand aus etwa zehn einzelnen Eruptionszentren, von denen jedes flüssige Lava ausstieß und so die heutige Landschaft formte. Diese verteilte Eruptions-Architektur unterscheidet sich von Vulkanen mit einem einzelnen zentralen Krater.
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