Þingvellir, Nationalpark in Südregion, Island
Thingvellir ist ein Naturschutzgebiet und Welterbestätte in der Region Süden Islands, das sich entlang einer breiten Grabenzone erstreckt, wo zwei Erdplatten auseinanderdriften. Die Landschaft zeigt markante Spalten, steile Felswände und einen klaren See, der zwischen den Rissen liegt.
Die Gegend diente ab dem Jahr 930 fast neun Jahrhunderte lang als Versammlungsort für die Volksversammlung, bevor der Sitz Ende des 18. Jahrhunderts verlegt wurde. Diese Tradition prägte die rechtliche und politische Entwicklung der Insel für viele Generationen.
Der Park trägt den Namen einer alten isländischen Versammlungsstätte, und die Wiesen rund um das flache Tal dienen noch heute für Treffen und Feste. Familien und Besucher lagern oft nahe dem Wasserfall und spazieren entlang der Wege, die einst für Versammlungen genutzt wurden.
Mehrere Wanderwege führen durch den Park und bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, während Informationszentren Karten und Hinweise bereitstellen. Ein großer Parkplatz liegt am Haupteingang, und manche Aktivitäten wie Tauchen oder Angeln erfordern vorherige Genehmigung.
In der Silfra-Spalte strömt Wasser, das jahrzehntelang durch unterirdische Lavafelder gefiltert wurde und außergewöhnlich klar bleibt. Die Temperatur dieses Wassers schwankt das ganze Jahr über kaum und hält sich nahe 2 Grad Celsius.
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