Großer Geysir, Heißquelle im Haukadalur-Tal, Island
Der Große Geysir ist eine heiße Quelle im Haukadalur-Tal in Bláskógabyggð, Island, die durch thermische Aktivität Säulen kochenden Wassers bis zu 60 Meter hoch ausstößt. Das geothermale Feld umfasst etwa dreißig verschiedene Thermalquellen, darunter Fumarolen, aus denen Dampf und schwefelhaltige Gase aufsteigen.
Die erste bekannte schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1647, als Reisende die heißen Quellen des Tals beschrieben. Ein Erdbeben im Jahr 1896 verursachte verstärkte Eruptionen, die Wassersäulen von bis zu 80 Metern Höhe erzeugten.
Das isländische Verb geysa bedeutet sprudeln oder hervorschießen, und diese heiße Quelle gab allen ähnlichen Formationen weltweit ihren Namen. Besucher beobachten heute vor allem den benachbarten Strokkur, der regelmäßig Wassersäulen in die Luft schleudert, während der Große Geysir selbst nur noch selten aktiv wird.
Das geothermale Gebiet ist das ganze Jahr über frei zugänglich und liegt etwa zwei Autostunden von Reykjavík entfernt. Die Wege rund um die heißen Quellen sind markiert, aber bei feuchtem Wetter können die Steine rutschig werden.
Die Fumarolen hinterlassen gelbe Schwefelablagerungen auf den Felsen rund um die Quellen, die je nach Lichtverhältnissen orange oder grünlich erscheinen können. Manche Thermalquellen formen flache Becken mit türkisfarbenem Wasser, das trotz der schönen Farbe nahezu kochend heiß ist.
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