Háifoss, Wasserfall in Südregion, Island
Háifoss ist ein Wasserfall im Süden Islands, der über 120 Meter senkrecht in eine tiefe Schlucht stürzt, die vom Fossá-Fluss gegraben wurde. Der Wassersturz formt sich gegen dunkle Basaltklippen und erzeugt einen beeindruckenden Wasserschleier.
Frühe Entdecker des 20. Jahrhunderts hielten diesen Ort für Islands höchsten Wasserfall und gaben ihm seinen Namen, der wörtlich 'Hohe Fälle' bedeutet. Diese Einschätzung machte den Ort zu einem bemerkenswerten Punkt in der geografischen Erkundung des Landes.
Der Name des Wasserfalls ist in lokalen Geschichten verankert, die von einer Riesin berichten, die hier lebte und Forellen aus den Fluten der Fossá fing. Diese Erzählungen prägen bis heute die Art, wie Menschen diesen Ort wahrnehmen und über ihn sprechen.
Der Zugang erfolgt über eine unbefestigte Schotterstraße von Route 32, für die ein Geländewagen erforderlich ist, besonders nach Regenfällen. Die Gegend ist rauh und exponiert, daher sollten Besucher auf wechselhaftes Wetter vorbereitet sein.
Direkt neben dem Hauptwasserfall befindet sich ein zweiter Wasserfall namens Granni, was 'Nachbar' bedeutet, und beide bilden zusammen ein paralleles Paar in derselben Schlucht. Dieser Begleiter ist weniger bekannt, wird aber von vielen Besuchern als ebenso beeindruckend empfunden.
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