Sigöldulón, Stausee in Island
Sigöldulón ist ein großes Stauseebecken im Süden Islands in der Region Suðurland. Das Wasser wird hauptsächlich vom Fluss Tungnaá gespeist, der in das Becken fließt und sich dann wieder seinen Weg bahnt, während das Gelände ringsum von vulkanischen Felsrücken und offenen Hochlandlandschaften geprägt ist.
Das Stauseebecken wurde zwischen 1973 und 1977 erbaut, als Island nach Wegen suchte, um Elektrizität effizienter und nachhaltiger zu erzeugen. Das Tal, in dem sich Sigöldulón heute befindet, wurde durch alte vulkanische Aktivität geprägt, wobei Lavaströme und Ausbrüche die felsigen Grate und den Canyon hinterlassen haben, der das Gebiet seine einzigartige Form gab.
Das Gelände um das Stauseebecken ist weitläufig und offen, mit Kiesstraßen und unbefestigten Wegen, die zu Aussichtspunkten führen, von denen aus man über das Becken und die umgebende Landschaft blicken kann. Die Gegend ist nicht überlaufen, bietet aber unbedingt warme Kleidung und bereites Wetter vor, da Wind und Regen schnell aufziehen können.
Das Stauseebecken wird manchmal Krókslón genannt, ein Name, der von einem kleinen vulkanischen Felsgrat stammt, der sich etwa 600 Meter über die Umgebung erhebt. Besucher übersehen oft, dass die Wasserfläche bei unterschiedlichem Licht und in verschiedenen Jahreszeiten ihre Farbe wechselt und von dunkelgrau bis zu hellerem Blau variiert.
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