Laugavegur, Bergwanderweg in Rangárþing eystra, Island
Der Laugavegur ist ein Gebirgswanderweg im südlichen Island, der sich etwa 54 Kilometer lang durch unterschiedliche Landschaften zieht. Die Route führt durch Berge, Gletscher, heiße Quellen, schwarze Sandwüsten und grüne Täler und verbindet die Hochlandregion mit tieferen Gebieten.
Die Icelandic Touring Association etablierte diesen Nord-Süd-Weg 1924 als erste instandgehaltene Wanderroute durch die südisländischen Hochländer. Der Pfad wurde als systematische Verbindung konzipiert, um die entlegenen Bergregionen für Reisende zugänglicher zu machen.
Der Name stammt von den isländischen Worten "laug" (Thermalbad) und "vegur" (Weg) und bezieht sich auf die heißen Quellen, die Wanderer unterwegs antreffen. Diese Verbindung zur Geothermalenergie hat die Route seit ihrer Gründung geprägt und macht sie für Isländer kulturell bedeutsam.
Die Wanderung ist zwischen Juni und September am leichtesten zu begehen, wenn Berghütten mit Schlafplätzen und Campingplätze entlang der Route betrieben werden. Eine gute Planung im Voraus ist wichtig, da diese Unterkünfte aufgrund der hohen Nachfrage schnell voll sind.
Der Weg führt durch die Mælifellssandur-Wüste, eine schwarze Vulkansandlandschaft, in der die grüne pyramidenförmige Bergformation Mælifell ungewöhnlich aus der Landschaft ragt. Diese Kontrasten zwischen schwarzem Sand und grüner Vegetation machen diesen Abschnitt zu einem visuellen Merkmal, das Wanderer oft fotografieren.
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